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Jugendreise-Trend: betreut vs. unbetreut

Freitag, 10. Oktober 2008

Inzwischen gibt es im heiß umkämpften Jugendreisemarkt zwei eindeutige Trends, die sich auch irgendwie nur schlecht miteinander kombinieren lassen. Zum einen das bekannte Konzept der “betreuten” Jugendreise: so machen es die Pfadfinder, die Kirchengemeinden und kommerzielle Anbieter wie Ruf oder Fit. Da gibt es Kennenlern-Spiele, Sport- und Kreativprogramme, Clubtanz und überhaupt jede Menge Inhalt. Allerdings hat gute Betreuung natürlich ihren Preis.

Günstiger sind in der Regel die Anbieter die weitestgehend auf Betreuung verzichten und vor Ort lediglich eine Reiseleitung anbieten - d. h. der Reiseleiter ist zu festen Zeiten in den Hotels, gibt Tipps, organisiert Ausflüge etc. und hält sich sonst aus der Tagesgestaltung fein raus. Im Prinzip eine gute Sache, wie sieht es allerdings bei unter 18jährigen aus? Rein rechtlich schwierig, da die halt noch einigen gesetzlichen Beschränkungen unterliegen. Veranstalter wie Fun oder Beach Party Tours bieten hier als Lösung an, dass die Eltern eine entsprechende Einverständniserklärung unterschreiben - und schon steht dem individuell gestalteten Urlaub nichts mehr im Weg.

Also liegt’s am Ende bei euch (bzw. euren Eltern): wer Wert auf Programm, Gruppenfeeling etc. legt ist bei der betreuten Jugendreise sicher immer gut aufgehoben. wenn ihr aber einfach nur günstig in den sonnigen Süden wollt, der bucht unbetreut. Allerdings sollte auch hier die Qualität der Angebote stimmen!