Archiv für Januar 2009

Italien vs. Spanien - wo geht’s hin?

Freitag, 30. Januar 2009

Neben Fernreisezielen wie Thailand oder USA findet man in den meisten Veranstalter-Katalogen in Punkto Strandurlaub ja doch die Klassiker: Spanien, Italien, Kroatien und Ungarn. Wobei die ersten beiden sicher die Masse der Reisenden abbekommen. Bleibt also die Frage: wo geht es denn 2009 hin, wer führt im Länderranking - Italien oder Spanien. Habe hier einen Artikel gefunden, der Italien vorne sieht. Aber wie seht Ihr das? Kann Rimini mit Lloret konkurrieren? Oder bleibt Spanien die Nummer 1 in Sachen Jugendtourismus? Her mit euren Kommentaren!

Anbieter für Jugendreisen - ist auch drin was draufsteht?

Freitag, 16. Januar 2009

Wo wir schon mal beim Thema Veranstalter sind: ist schon spannend, wer da alles im WWW Angebote zum Thema Jugendreisen hat (oder vorgaukelt). Zum Beispiel www.jugendreisen.com - sehr geile Domain, danach lecken sich Branchengrößen wie RUF, Fit oder das Jugendferienwerk bestimmt die Finger. Allerdings ist das Angebot an echten Jugendreisen (also Reisen für 13 - 16jährige) für den Sommer 2009 gleich null. Eigentlich schade.
Dann bin ich über den neuen (oder alten?) Veranstalter (oder Anbieter?) KIWUMBA-Reisen gestolpert. Sieht aus wie ein Veranstalter, wirbt mit über 20 Jahren Erfahrung in der Durchführung von Jugendreisen, ist aber scheinbar gar kein Veranstalter. Schaut man in die AGB findet man nämlich den Hinweis, dass KIWUMBA nur vermittelt. Die angebotenen Reisen sind wohl alle von Go-Jugendreisen (ehemals Go Voyage). Auch sehr spannend.
Ähnlich sieht es bei TTT aus - der Veranstalter hat ja eh eine wechselvolle Geschichte hinter sich: 2007 ging die ehemalige Betreiber-GmbH insolvent, jetzt läuft die Marke TTT unter MK-Touristik weiter. Und verkauft werden neben einigen eigenen Reisen auch wieder Angebote von Go-Jugendreisen. Warum dann nicht direkt da buchen? Spannende Entwicklung, wir bleiben am Ball!

Bietet der Markt Platz für neue Jugendreiseveranstalter?

Freitag, 16. Januar 2009

Wer sich viel im Netz tummelt stellt schnell fest, wenn neue Jugendreiseveranstalter auftauchen. So ist im Herbst letzten Jahres u.a. eine Page online gegangen die sich fertig-reisen nennt. Der Blog jugendreise.org hat es dann im Januar auch bemerkt. Wenn aber gleichzeitig Veranstalter, die seit Jahrzenten am Markt waren (siehe auch unten), den Markt verlassen müssen, stellt sich die Headlinefrage! Vielleicht ist die Frage sogar zu milde formuliert. Besser wäre: Braucht der Markt noch weitere Veranstalter? Gibt es überhaupt noch neue Ziele? Wodurch kann sich denn ein neuer Veranstalter von denen im Markt befindlichen abheben? Und: wenn er sich abhebt, geschieht dies im Sinne der Verbaucher bzw. der Eltern? Zumindest kann man das “Abheben” z.B. von ABI JAM  - verschenken von Bierkästen für 10 Buchungen - durchaus kritisch bewerten. Und dies nicht nur aus gesellschaftspolitischen Gründen. Und noch eine Frage bleibt fast immer gänzlich unbeantwortet: Wie sieht es denn mit den inhaltlichen, finanziellen und persönlichen Anforderungen der “Neuen” aus? Nur weil die Geschäftsführer schon einmal bei einem anderen Jugendreiseveranstalter gearbeitet haben, ist dies noch lange kein Qualitätskriterium. Es soll durchaus auch schon zu Kündigungen bei den zitierten Veranstaltern gekommen sein!

Rabat(t) ist die Hauptstadt von Marokko….

Dienstag, 13. Januar 2009


Großes Schild in der Autowerkstatt meines Vertrauens: Rabat ist die Hauptstadt von Marokko. Was will uns der Chefkomiker des Hauses damit sagen? Genau: hier sind die Preise keine Verhandlungssache. So ist es im Prinzip ja auch bei den Preisen der bekannteren Jugendreise-Veranstalter. Andererseits gibt es hier  inzwischen oft einen undurchschaubaren Wust von Rabatten für: Frühbucher, Spätbucher, Gruppen, Geschwister. Dazu kommen dann Bester Preis Garantien, Schnäppchen-Aktionen etc. RUF hat aktuell gleich mal den Super-Frühbucher-Rabatt für eine ganze Menge Ziele verlängert, während bis Ende Februar ja noch der “normale” Frühbucher-Rabatt läuft (der ist augenscheinlich nicht super) und alle die im März buchen sind die Deppen, die draufzahlen müssen. Denn eins ist auch klar: ein Unternehmen das seinen Kunden viele Rabatte einräumt, haut die vorher auf die Preise drauf. Oder steuert geradewegs in die Insolvenz (siehe unten). Kombiniert mit den inzwischen doch sehr unterschiedlichen Reisedauern wird es dann schon schwer mit dem Vergleich. Unser Tipp: einfach mal den zu zahlenden Gesamtpreis (inklusive aller fälligen Zuschläge) durch die Anzahl der Reisetage teilen - dann sieht man sehr schnell, wer wirklich günstig ist (und das auch ohne den Super-Sonder-Vollmond-Frühjahrs-Schnäppchen Rabatt für gruppenreisende Geschwister). In diesem Sinne: fröhliches Rechnen!